Die Zinsen Ihres Tagesgeldkontos werden jährlich gutgeschrieben. Die Zinsgutschrift erfolgt jeweils zum Jahresende direkt auf Ihr Tagesgeldkonto.

Ihren aktuellen Zinssatz entnehmen Sie bitte den Kontodetails, die Sie im Menü KONTENÜBERSICHT Ihres persönlichen Onlinebanking-Bereichs finden. Hier können Sie außerdem die bis zum aktuellen Tag angesammelten Zinsen nachvollziehen.

Bei der Bank of Scotland erhalten Neukunden und Bestandskunden immer den gleichen Zinssatz. Daher gilt auch für Ihr Tagesgeldkonto immer der Zinssatz, den Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik Tagesgeld finden. Ihren aktuellen Zinssatz können Sie außerdem den Kontodetails, die Sie im Menü KONTENÜBERSICHT Ihres persönlichen Onlinebanking-Bereichs finden, entnehmen. Hier können Sie außerdem nachschauen, wie viele Zinsen Sie bis zum aktuellen Tag verdient haben.

 

Als Tagesgeldkunde können Sie in Ihrem persönlichen Onlinebanking-Bereich im Menü KUNDENSERVICE > FREISTELLUNGSAUFTRAG VERWALTEN angeben, ob Sie eine jährliche Steuerbescheinigung erhalten möchten. Sofern Sie den Erhalt der Steuerbescheinigung beantragen, wird diese für das abgelaufene Kalenderjahr im 1. Quartal des Folgejahres erstellt und Ihnen in Ihrem persönlichen Onlinebanking-Bereich zur Verfügung gestellt. Sie haben die Möglichkeit, die Steuerbescheinigung online abzurufen, auf Ihrem Computer zu speichern oder auszudrucken.

Zinserträge sind in Deutschland steuerpflichtig.  Jede natürliche Person, die in Deutschland ihren ständigen Wohnsitz hat, kann einen vom Staat bestimmten Zinsertrag mittels eines Freistellungsauftrags von der Steuer befreien. Die aktuellen Höchstgrenzen für Alleinstehende liegen bei 801 Euro und bei 1.602 Euro für Verheiratete.

Um einen Freistellungsauftrag zu hinterlegen, melden Sie sich bitte in Ihrem persönlichen Onlinebanking-Bereich an. Im Menü KUNDENSERVICE > STEUERDATEN VERWALTEN können Sie Ihren Freistellungsauftrag einrichten.

Sollten Sie mit Ihrem Ehe- oder Lebenspartner steuerlich gemeinsam veranlagt sein, hinterlegen Sie bitte auch die Daten Ihres Partners.

Bitte überprüfen Sie bei der Gelegenheit auch, ob Ihre Anschrift sowie Ihre Kontaktdaten noch aktuell sind und aktualisieren Sie diese bei Bedarf.

Seit dem 01.01.2015 führen die Finanzinstitute die Kirchensteuer automatisch an die Finanzämter ab. Dafür findet ein automatischer Datenaustausch zwischen den Banken und den Finanzämtern statt, bei dem kirchensteuerbezogene Daten übermittelt werden. Konten von Kunden, die ein sogenanntes Kirchensteuermarkmal besitzen, werden automatisch mit der Kirchensteuer belastet.

Sofern Sie die Kirchensteuer nicht von uns, sondern von dem für Sie zuständigen Finanzamt erheben lassen möchten, können Sie der Übermittlung Ihres KISTAM widersprechen (Sperrvermerk). Die Erklärung des Sperrvermerks müssen Sie auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) einreichen. (§51a Abs. 2c, 2e Einkommensteuergesetz).  

Die Erklärung zum Sperrvermerk muss spätestens zum 30.06. eines Jahres beim BZSt eingehen. In diesem Fall sperrt das BZSt bis zu Ihrem Widerruf die Übermittlung Ihres KISTAM für den aktuellen und alle folgenden Abfragezeiträume (jeweils zum 01.09. bis 31.10.). Wir werden daraufhin keine Kirchensteuer für Sie abführen. Das BZSt ist gesetzlich verpflichtet, Ihr zuständiges Finanzamt über die Sperre zu informieren. Ihr Finanzamt wird dabei konkret über die Tatsache unserer Anfrage und unsere Anschrift informiert. Das Finanzamt ist gesetzlich angehalten, Sie wegen Ihrer Sperre zur Abgabe einer Kirchensteuererklärung aufzufordern.

Wenn Sie Ihren Steuersitz in einem anderen Land als Deutschland haben, informieren Sie uns bitte im Rahmen der Tagesgeldkontoeröffnung darüber. Hier werden Sie dazu aufgefordert, Ihre Steueridentifikationsnummer (TIN) anzugeben.

Je nachdem, in welchem Land Sie steuerpflichtig sind, finden verschiedene Verfahren zum Austausch von Steuerinformationen Anwendung. Die meisten Länder folgen dem Common Reporting Standard (CRS); die USA folgen dem Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA).

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Steuerberater oder auf der Internetseite des Bundeszentralamtes für Steuern unter www.bzst.de.

FATCA ist das US-amerikanische Steuergesetz „Foreign Account Tax Compliance Act“. Das FATCA-Gesetz soll sicherstellen, dass US-Staatsbürger bzw. Personen, die in den USA steuerpflichtig sind, den korrekten US-Steuer-Betrag bezahlen. Um dem Genüge zu tun, müssen wir Daten und Informationen über bestimmte Konten, die von US-Staatsbürgern oder in den USA steuerpflichtigen Personen geführt werden, an unsere Steuerbehörde weiterleiten. Unsere Steuerbehörde wird diese Informationen wiederum einmal pro Jahr der US-Steuerbehörde Internal Revenue Service übermitteln.

Das FATCA-Gesetz soll die Steuertransparenz verbessern und verpflichtet uns dazu, Kunden, die US-Staatsbürger bzw. in den USA steuerpflichtige Personen sind, zu ermitteln, um sicherzustellen, dass sie den korrekten US-Steuer-Betrag bezahlen.

CRS ist der gemeinsame Meldestandard (Common Reporting Standard) und wurde früher als der Standard für den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (Standard for Automatic Exchange of Financial Account Information) bezeichnet.

Dieser Standard ist ein FATCA-ähnliches, globales Informationsaustauschsystem, dessen Ziel die Verhinderung der Steuerhinterziehung ist. Ebenso soll die Integrität von Steuerverfahren gewährleistet werden.