Die Bank of Scotland arbeitet klimaneutral

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Vereinbarkeit von Büroalltag und Nachhaltigkeit? Wir sagen, das geht!

Die Bank of Scotland mit ihren über 300 Mitarbeitern am Standort Berlin, verfolgt nicht nur das Ziel, Kunden stets exzellente Produkte und Serviceleistungen anzubieten, sondern sieht sich auch in der Verantwortung, einen nachhaltigen Beitrag zur Reduzierung von Müll sowie CO2-Emissionen zu leisten.

Was heißt es „klimaneutral“ zu sein?

Klimaneutralität bedeutet, dass CO2-Emissionen von Unternehmen, Prozessen & Produkten berechnet und mithilfe international anerkannter Klimaschutzprojekte wieder ausgeglichen werden. Der Ort der Entstehung ist irrelevant, da die CO2-Konzentration weltweit gleich ausfällt. CO2-Ausgleichs-Projekte gleichen lokal nicht vermeidbare Emissionen, woanders wieder aus.

Schritt für Schritt zu mehr Klimaneutralität

Fahrräder

1. Ermittlung der CO2-Emissionen

Für die Ermittlung der CO2-Emissionen unseres Betriebs, haben wir diesen in Kooperation mit ClimatePartner einmal komplett auf den Kopf gestellt und sind alle Bereiche - von unseren Büroräumen bis hin zu unseren MitarbeiterInnen systematisch durchgegangen.

Schnell wurde klar, dass der Großteil unserer verursachten CO2-Emmissionen aus den folgenden Bereichen resultieren:
 

  • Anfahrten der Mitarbeiter
  • Stromverbrauch in Büroräumen
  • Dienstreisen
Natur

2. Ausgleich der CO2-Emissionen

Nach einer ausführlichen Status-Quo-Analyse haben wir bereits vieles in unserem Betrieb nachhaltiger gestaltet.

Angefangen beim Arbeitsweg – Unsere Mitarbeiter können sich ein Fahrrad ihrer Wahl leasen. So entlasten wir nicht nur den Straßenverkehr sondern reduzieren auch den CO2-Ausstoß! Ebenfalls nennenswert: Unsere Serverräume werden durch die Kälte der umliegenden Berliner Spree gekühlt!

Doch auch Klimaschutzprojekte sparen CO2 ein – etwa durch Aufforstungsmaßnahmen oder den Ersatz klimaschädlicher Technologien.

  • Wir trennen unseren Müll.
  • Durch unser Büro fließt 100 % Ökostrom.
  • Wir nutzen ozonisiertes Wasser, welches eine unterstützende und desinfizierende Wirkung hat.
  • Unsere Mitarbeiter haben die Möglichkeit, ein ÖPNV-Firmenticket zu beantragen.
Logo ClimatePartner

3. CO2-Ausgleich nachvollziehen

Durch den ClimatePartner-Prozess mit auftragsbezogener ID-Nummer ist die Klimaneutralität transparent nachvollziehbar.

Unter www.climatepartner.com/14417-2008-1001 finden Sie die Urkunde zu unserer Klimaneutralität mit den Informationen, wie viel CO2 wir ausgeglichen haben sowie Details zu den Klimaschutzprojekten, die wir unterstützen.

Welche Klimaschutzprojekte unterstützen wir?

Wasserkraft

Wasserkraft - D. R. Kongo

Der Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo ist nicht nur Afrikas ältester Nationalpark, sondern auch die Heimat für Mensch und Tier, wie z. B. für die weltweit letzten Berggorillas in freier Wildbahn.

Der Rutshuru Fluss, dessen Strömungen das Matebe Laufwasserkraftwerk antreiben, bewirkt, dass ca. 4 Millionen Menschen Zugang zu sauberer Elektrizität erhalten und auf klimaschädliche Alternativen, wie Kerosin oder Holzkohle verzichten können.

ClimatePartner_Baum

Aufforstung - Deutschland

Waldbrände, Dürre und Hitze sowie Schädlinge stellen ebenso eine Folge des Klimawandels und eine große Bedrohung für deutsche Wälder dar. ClimatePartner hilft dabei, die Aufforstung und den Umbau in einem der waldreichsten Länder der EU voranzutreiben.

Um Klimaneutralität zu garantieren, unterstützt ClimatePartner zusätzlich ein international anerkanntes Waldschutzprojekt in Brasilien: www.climatepartner.com/1056. Für jede kompensierte Tonne CO2 wird ein neuer Baum in deutschen Wäldern gepflanzt.

ClimatePartner_Waldschutz

Urwald - Papua-Neuguinea

Für den Schutz des Urwalds von April Salumei auf Papua-Neuguinea und somit der Heimat indigener Völker, schlossen sich diese zusammen, um gegen das Eindringen der Industrie zu kämpfen. Ein 600.000 Hektar Areal unberührten Regenwalds und somit ein enorm wichtiger CO2-Speicher, wird von ihnen geschützt.

Mithilfe dieses Klimaschutzprojekts wird es Kindern ermöglicht, die Schule zu besuchen und Erwachsenen, eine Arbeit zu finden sowie die gesundheitliche Vorsorge zu stärken.

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Saubere Kochöfen - Peru

Das Qori Q’oncha (Goldene Kochherde) -Projekt der Organisation Microsol unterstützt peruanische Familien mit verbesserten Kochern, um so ihr Leben zu erleichtern. Da in vielen Regionen auf offenem Feuer, in geschlossenen Räumen und mit unzureichenden Kochöfen gekocht wird, entfachen große Mengen an ungenutzter Energie.

Mithilfe der verbesserten Öfen, werden Brennstoffe und CO2 eingespart, wovon bereits mehr als 493.277 Menschen profitieren konnten.

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Plastic Bank - Weltweit

Plastik überschwemmt unsere Meere und Ozeane – damit haben insbesondere Entwicklungsländer zu kämpfen, da es ihnen oft an vernünftigen Entsorgungsanlagen fehlt. Um die Menge an Plastik einzugrenzen, sammeln Bewohner von Haiti, Indonesien, Brasilien und den Philippinen dieses ein und übergeben es im Austausch gegen Geld, Lebensmittel, Trinkwasser oder Schulgebühren an Sammelstellen. Das abgegebene Plastik wird recycelt und zu neuen Produkten verarbeitet.

Je 10 kg gesammelten Plastikmüll, wird eine Tonne CO2 ausgeglichen. Der CO2-Ausgleich erfolgt über ein Gold Standard Klimaschutzprojekt, den Windpark auf den Philippinen: www.climatepartner.com/1091 oder über das Windkraftprojekt auf Aruba: www.climatepartner.com/1040.