Für die Beantragung eines Kredits bei der Bank of Scotland müssen wir eine Reihe personenbezogener Daten erheben.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, welche Arten von Daten zu welchen Zwecken erhoben werden:

Der Großteil der abgefragten Daten dient der Begründung oder Ausübung der Geschäftsbeziehung mit Ihnen; hierzu dienen die folgenden Datenkategorien:

1. Identifikationsdaten (z.B. Name, Geburtsdatum)

Durch die Erfassung des Geburtsdatums stellen wir zudem sicher, dass die Kreditanwärter volljährig sind.

2. Adressdaten

3. Kommunikationsdaten (Telefonnummer und Emailadresse)

4. Daten zur Abwicklung von Zahlungen (Bankverbindung und den gewünschten monatliche Abbuchungstag für die Kreditraten)

5. Angaben zum Einkommen und zu regelmäßigen Ausgaben

Diese Angaben sind notwendig um sicherzustellen, dass Sie sich mit dem gewünschten Kredit nicht finanziell übernehmen. Anhand der Daten wird geprüft, ob Sie ausreichend finanziellen Spielraum für die Raten des Ratenkredits haben. Darüber hinaus dienen die Daten der Abschätzung des Kreditausfallrisikos und damit der Festlegung der Kreditkonditionen.

Hierzu zählen neben Angaben zu Beruf und Einkommen, zu bedienenden Verbindlichkeiten und Ausgaben auch die Anzahl der Kinder, für die entsprechende Kostenpauschalen angesetzt werden.

6. Weitere Daten zur Vertragsgestaltung (die gewünschte Kreditlaufzeit und Angaben zu einer bereits bestehenden Geschäftsbeziehung zu uns)

Weiterhin erheben wir personenbezogene Daten aufgrund gesetzlicher oder aufsichtsrechtlicher Anforderungen:

Laut § 4 des Geldwäschegesetzes (Durchführung der Identifizierung) sind wir für die Feststellung Ihrer Identität dazu verpflichtet, folgende Daten zu erheben: Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Anschrift.

Laut § 3 Absatz 1 des Geldwäschegesetzes müssen wir allgemeine Sorgfaltspflichten erfüllen. Dazu zählt die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung, einschließlich der in ihrem Verlauf durchgeführten Transaktionen, um sicherzustellen, dass diese mit den beim Verpflichteten vorhandenen Informationen über den Vertragspartner und gegebenenfalls über den wirtschaftlich Berechtigten, deren Geschäftstätigkeit und Kundenprofil und soweit erforderlich mit den vorhandenen Informationen über die Herkunft ihrer Vermögenswerte übereinstimmen. Hierzu verwenden wir folgende Daten: Angaben zum Beruf und Gehalt.

Zudem obliegt der Bank of Scotland im Zusammenhang mit § 6 Geldwäschegesetz und § 25h Kreditwesengesetz die Pflicht zur Unterhaltung verschiedener interner Sicherungsmaßnahmen. Diese umfassen unter anderem den Abgleich von Kundendaten (Identifikationsmerkmalen wie insbesondere Name und Geburtsdatum) mit denen von Personen, für die die Bank of Scotland ein erhöhtes Risiko sieht und daher verstärkten Sorgfaltspflichten nachkommen muss oder mit denen sie die Unterhaltung einer Geschäftsbeziehung detailliert prüfen möchte.